Kommode S43

Marcel Breuer, 1924

 

Die Kommode S43 spiegelt, genau wie Ihre kleine Schwester S41, den für das Bauhaus wichtigen seriellen Charakter industrieller Fertigung wider. Optisch reduziert auf neun gestapelte Schubladen, die alternierend schwarz und weiß voneinander abgesetzt sind, haben die Kommoden eine eindeutig architektonische Anmutung. So können sie als Hommage an die Architektur der Moderne verstanden werden: Die einzelnen Schubladen stapeln sich wie die Stockwerke moderner Hochbauten übereinander. Damit die Kommode beweglich bleibt, steht sie auf Rollen und kann mit zwei seitlichen Griffen in Position geschoben werden. Damit folgt sie den Bauhaus-Prämissen nach Funktionalität und Flexibilität. Preis ab 1.395,- EUR*

 

*Stand Dez. 2018 - Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Quelle: Thonet GmbH

Marcel Breuer (1902-1981)

 

Marcel Breuer war von 1920 bis 1924 Student am Bauhaus in Weimar. Ab 1925 übernahm Breuer als Jungmeister die Leitung der Tischlerei am Bauhaus. Später arbeitete er zunächst u.a. in Deutschland und ab 1937 in den USA als selbstständiger Architekt und Designer. Außerdem wurde er Professor für Architektur in Harvard. Schon früh sorgten Breuers Möbelentwürfe aus Holz für Aufsehen. Später widmete er sich vor allem dem neuen Material Stahlrohr. Es heißt, die Idee dazu sei dem begeisterten Radfahrer Breuer beim Betrachten seines aus gebogenem Stahlrohr gefertigten Fahrradlenkers gekommen.

Seine Tätigkeit als Möbel-Entwerfer war die wohl fruchtbarste aller Bauhäusler. Er hinterließ eine große Zahl wegweisender Entwürfe, von denen die meisten heute absolute Klassiker des Möbel-Designs sind. Breuer gilt deshalb zu Recht als eine der zentralen Figuren der Designgeschichte.

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